Helicobacter Therapie optimieren – Mit Probiotikum den Magenkeim effizienter und verträglicher ausschalten

Mikroorganismen können die unwirklichsten Lebensräume besiedeln. Sie lassen sich durch Hitze, Schwefel und Salzsäure nicht abhalten. Das gilt auch für unseren Magen, in dem hoch konzentrierte Salzsäure eigentlich dafür sorgen soll, dass alle mit der Nahrung aufgenommenen Lebewesen abgetötet werden. In dieser unwirklichen Welt hat sich ein ungebetener Gast breit gemacht, der Ursache einer Gastritis, eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs sein kann. Sein Name: Helicobacter pylori. Deshalb ist die Standardbehandlung des Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs heute auch die Eradikationstherapie, mit der der Magenparasit ausgeschaltet (eradiziert) werden soll. Denn nur wenn die Ursache, also Helicobacter, beseitigt ist, kann das Geschwür gut und schnell abheilen. Zudem ist ein erneutes Auftreten des Geschwürs weniger wahrscheinlich. So weit so gut. Leider hat die Eradikationstherapie, die in der Regel aus 2 Antibiotika und einem Säureblocker besteht, die unangenehme Eigenschaft, recht unverträglich zu sein. Häufigste Nebenwirkungen sind Durchfall und Beschwerden wie Bauchschmerzen, Völlegefühl und Sodbrennen. Nicht selten sind diese Nebenwirkungen so heftig, dass die Behandlung abgebrochen werden muss. Das muss nicht sein, denn es gibt eine wirksame Maßnahme, um die Nebenwirkungen zu reduzieren und die Therapie sogar noch wirksamer zu gestalten.

Eine Reihe von Forscherteams aus Gastroenterologen und Infektiologen untersuchten die Frage, ob sich mit Hilfe des Probiotikums Saccharomyces boulardii (in Deutschland als afterbiotic® Kapseln im Handel) die Helicobacter Eradikationstherapie verbessern ließe. Dazu verzehrten die Patienten in verschiedenen Studien begleitend zur Eradikationstherapie aus 2 Antibiotika und einem Säureblocker Kapseln mit dem probiotischen Keim. Das Ergebnis der Studien war überwiegend beeindruckend. Mit den Saccharomyces Kapseln gelang es, die Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren verträglicher und erfolgreicher zu gestalten. Es konnte die Zahl der Therapie bedingten Durchfälle und Magen-Darm-Beschwerden deutlich reduziert und so die Therapie bedeutend verträglicher gemacht werden. Mehr noch: Die Therapie wurde nicht nur verträglicher, sie war durch die ergänzende Gabe des Probiotikums auch wirksamer. Mit dem zusätzlich eingenommenen Probiotikum konnte öfters der Magen von Helicobacter befreit werden, als mi der Standardtherapie ohne Probiotikum. Ein sehr erfreuliches Ergebnis. Deshalb empfehlen die Forscher auf Basis ihrer Ergebnisse die Helicobacter Eradikationstherapie durch den begleitenden Verzehr von speziellen probiotischen Kapseln mit Saccharomyces boulardii deutlich verträglicher und wirksamer zu gestalten. In den Studien sind dabei Präparate mit 250mg Saccharomyces boulardii pro Kapsel/Beutel eingesetzt worden. Wie sieht das nun aber in der Wirklichkeit aus? Bekommen die Patienten mit Magen-Darmgeschwüren tatsächlich immer von ihren Ärzten die Empfehlung, parallel zur Eradikation die probiotischen Kapseln zu nehmen? Viele Apotheker bestätigen, dass das eher selten der Fall ist. Es ist also Eigeninitiative gefordert. Dafür stehen afterbiotic® Kapseln zur Verfügung. Das Präparat enthält 250mg Sacharomyces boulardii pro Kapsel und entspricht damit der in den Studien eingesetzten Dosierung. Bei akutem Durchfall werden morgens und abends je 2 Kapseln afterbiotic® empfohlen. Eine über längere Zeit angewandte Darmpflege ist mit 1×1 Kapsel möglich. In den Studien zur Helicobacter Eradikation war das Probiotikum in der Regel mit 2mal täglich 250mg dosiert. Afterbiotic® gibt es in drei sehr kostengünstigen Packungsgrößen. Packungen mit 40 Kapseln sowie die empfehlenswerten Kurpackungen mit 120 und 240 Kapseln. Das Probiotikum kann direkt bei der Firma oder bequem über diesen Link http://www.amazon.de/shops/A2589KXRMH9JGY/ref=olp_merch_name_1 immer versandkostenfrei bestellt werden. Auch über Apotheken und Internetapotheken ist afterbiotic® beziehbar.
Quelle: Szajewska H. et al. Aliment Pharmacol Ther. 2015 Apr 21. doi: 10.1111/apt.13214. [Epub ahead of print]; Bin Z. et al. Pediatr Gastroenterol Hepatol Nutr. 2015 Mar;18(1):17-22. doi: 10.5223/pghn.2015.18.1.17. Epub 2015 Mar 30; Cindoruk M. et al. Helicobacter; 2007; 12(4): 309-16
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