Wenn Schmerzmittel auf den Magen schlagen – Mit Probiotikum Verträglichkeit von Schmerzmitteln verbessern

Für viele gehören sie zum täglich Brot. Denn Millionen Menschen in Deutschland müssen täglich Schmerz- und Rheumamittel schlucken. Viele davon für einen langen Zeitraum, um mit ihren schmerzhaften Erkrankungen wie beispielsweise Rheuma und Arthrose einigermaßen schmerzfrei leben zu können. Leider haben diese Schmerz- und Rheumamittel, zu denen Acetylsalicylsäure (ASS), Diclofenac, Paracetamol, Ibuprofen und andere gehören, häufig zwei Gesichter. Sie nehmen dem  Schmerz geplagten Menschen die Schmerzen, sind also unverzichtbar, können andererseits aber auch im wahrsten Sinne des Wortes kräftig auf den Magen schlagen. Maßnahmen, die die Magenverträglich der Pillen verbessern, sind also hoch willkommen. Das Probiotikum afterbiotic®, das jetzt auch über Amazon gezogen werden kann, könnte für Betroffene eine Chance sein.

Es ist schon seit langem bekannt, dass die sogenannten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), zu denen die sehr häufig eingesetzten Mittel ASS, Diclofenac und Ibuprofen gehören, zu Schäden an der Magenschleimhaut führen können. Diese können sich als Magenschleimhautentzündung (Gastritis) aber auch als Magengeschwür äußern. Da ein Rheumatiker auf seine Schmerztabletten angewiesen ist, sind Maßnahmen zur Reduzierung von Nebenwirkungen im Magen notwendig. Häufig nehmen Betroffene parallel zu den Schmerztabletten auch noch Säureblocker um das Risiko für Magengeschwüre zu reduzieren. Experimentelle Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass auch ein bestimmtes Probiotikum hilfreich sein könnte. Dazu haben die Forscher gemessen, wie durch das Probiotikum Saccharomyces boulardii die Magenverträglichkeit von Ibuprofen verbessert werden kann. In der experimentellen Studie stellten die Forscher fest, dass das Probiotikum, wenn parallel zum Antirheumatikum verabreicht, die Zahl der Magenschleimhautschäden wie auch die Zahl der Geschwüre reduzieren kann. Diese experimentellen Befunde bedürfen noch einer Überprüfung in klinischen Studien, können aber schon jetzt Betroffenen Hoffnung machen. Ein Versuch mit dem Probiotikum, das im Allgemeinen zur Vorbeugung und Behandlung von Durchfällen angewandt wird, ist auf jeden Fall überlegenswert. In Deutschland ist Saccharomyces boulardii in den leicht zu schluckenden afterbiotic® Kapseln verfügbar.  afterbiotic® gibt es in drei sehr kostengünstigen Packungsgrößen. Packungen mit 40 Kapseln (PZN 4604255) sowie die empfehlenswerten Kurpackungen mit 120 (3×40) Kapseln (PZN 5852096) und 240 (6×40) Kapseln (PZN5852110).  Das Probiotikum kann direkt bei der Firma oder bequem über diesen Link http://www.amazon.de/shops/A2589KXRMH9JGY/ref=olp_merch_name_1 bei Amazon bestellt werden. Auch über Apotheken ist  afterbiotic® beziehbar.
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Quelle: Girard P et al. Pharmacology 2010; 85(3): 188-93
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