Der ewige Frust mit der Blasenentzündung – Natürliche Mittel können Verbrauch von Antibiotika senken

Viele Betroffene, meist Frauen, können ein Lied davon singen. Was immer sie auch tun, sie bekommen in regelmäßigen Abständen Blasenentzündungen. Auch ein Besuch beim Arzt ist häufig frustrierend. Trotz modernen Medikamenten und fortgeschrittenen diagnostischen Möglichkeiten kommt oft nur ein kurzfristiger Erfolg heraus. Die akute Blasenentzündung ist Dank Antibiotika zwar weg, aber sie kommt nach einigen Wochen, spätestens Monaten wieder.  Und dann wären wieder Antibiotika zu schlucken, vielleicht sogar dauerhaft.  Das sollte, wenn irgend möglich, verhindert werden, denn beinahe täglich gibt es Meldungen in der Presse über die steigende Zahl von Resistenzen gegenüber gängigen Antibiotika. Dabei sind hier noch nicht einmal ausschließlich die resistenten Superkeime gemeint, die immer für eine Schlagzeile gut sind, sondern ganz normale Erreger, die typisch für bakterielle Infektionen im Harntrakt, also auch der Blasenentzündung, sind. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, den Einsatz von Antibiotika auf die wirklich notwendigen Fälle zu beschränken und ansonsten möglichst auf Alternativen auszuweichen, zumal die Naturheilkunde wirksame Angebote machen kann.

Bei rezidivierenden Harnwegsinfekten wie der chronischen Blasenentzündung (Cystitis)  gibt es eine gut wirksame Alternative.  Es sind die Proanthocyanidine,  die besonders in der Amerikanischen Preiselbeere (Cranberry) vorkommen. Moderne Forschungen haben ergeben, dass eben diese Proanthocyanidine das Andocken der Bakterien an der Blasenschleimhaut unterbinden können. Dadurch wird viel erreicht. Denn nur wenn die Erreger sich in der Blasenschleimhaut einnisten können, entfalten sie ihre schädigende und zerstörerische Wirkung. Durch diesen simplen, aber wirkungsvollen Mechanismus  werden die Erreger für die Blase unschädlich gemacht. Mehr noch, die Erreger floaten nun frei in der Blase herum und sind somit eine leichte Beute des Immunsystems. Die Erreger werden also durch die Proanthocyanidine indirekt aktiv abgetötet und dann ausgeschwemmt.  Aber hilft das auch wirklich Betroffenen mit chronischer Blasenentzündung? Schon, denn in klinischen Studien haben sich Extrakte der Cranberries als sehr wirksam bei Frauen mit immer wiederkehrenden Blasenentzündungen erwiesen. Die Zahl der Infekte wurde deutlich gesenkt. Die Frage ist allerdings, ob Cranberry-Extrakt gleich wirksam ist wie ein Antibiotikum. Dazu haben  Ärzte aus Großbritannien eine Studie durchgeführt, die genau diese Frage angeht. Sie behandelten Frauen mit chronischer Blasenentzündung vergleichend sowohl mit einem Antibiotikum wie auch mit Cranberry Extrakt. Die Antibiotika-Therapie war nur unwesentlich wirksamer als die Anwendung von Cranberry-Extrakt. Dafür war der Cranberry-Extrakt besser verträglich. Betroffene mit rezidivierender Blasenentzündung können sich nach den Ergebnissen der Studie nun für ein Naturprodukt entscheiden, das gut wirksam ist und nicht die Risiken einer Antibiotika-Therapie mit sich bringt.  Cranberry-Extrakt mit viel Proanthocyanidinen gibt es als wohlschmeckende UroVitum® Kau- und  Lutschtabletten, die speziell für die  diätetische Behandlung von chronischer Blasenentzündung der Frau entwickelt worden sind. Wer sich weiter über chronische Blasenentzündungen und UroVitum® (PZN 0765808) informieren möchte, findet auf www.navitum-pharma.com weitere Informationen.

Quelle: McMurdo ME et al. J Antimicrob Chemother. 2009; 63(2): 389-95

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