Pflanzliche Omega-Fettsäuren und Diabetes – ALA aus Leinöl kann Zucker- und Fetthaushalt positiv regulieren

fotolia_846419Pflanzliche Öle enthalten verschiedene Fettsäuren, die den Stoffwechsel in unterschiedlicher Art und Weise beeinflussen können. Von besonderer Bedeutung ist die Omega-3-Fettsäure ALA, die nur Pflanzenölen, speziell Leinöl, vorkommt. Sie ist für eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt. Gut untersucht sind die positiven Wirkungen von ALA auf Blutdruck, die Blutfette, das Herz-Kreislaufsystem und die Knochengesundheit. Kürzlich veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten berichteten, dass der Verzehr von Pflanzenölen mit viel ALA mit einer geringen Erkrankungsrate an Diabetes korreliert ist. Wie die Pflanzenöle das genau machen, ist Thema aktueller Forschungen. Weiterlesen

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Eine gute Wahl bei Verschleiß im Knie – Gelenkschutz mit Glucosamin und Chondroitin wissenschaftlich bestätigt

knieschmerzen_twWirksam und gut verträglich soll es sein. Das wünschen sich alle, die täglich Pillen gegen meist chronische Leiden schlucken müssen. Natürlich gilt das auch Betroffene mit Gelenkverschleiß und Arthrose. Die meisten von ihnen müssen tagtäglich ihre Rheuma-Medikamente schlucken. Das ist wichtig, um die Entzündung und um die Schmerzen zu lindern. Allerdings können die klassischen Rheuma-Medikamente im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen schlagen. Es ist deshalb verständlich, dass Betroffene nach natürlichen, nebenwirkungsarmen Alternativen und Ergänzungen suchen. Aber können natürliche Chondroprotektiva (Substanzen zum Gelenkschutz) wie Glucosamin und Chondroitin tatsächlich eine Ergänzung oder Alternative sein? Amerikanische und europäische Rheuma Fachleute haben diese Frage in den letzten Jahren immer wieder untersucht und sagen bei Arthrose „Ja“, wenn die natürlichen Chondroprotektiva richtig angewandt werden. Weiterlesen

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High Heels, schönes Gift für die Venen – Natürliche BioFlavonoide können Beinvenen schützen und stärken

Facebook-BioflavonoideJetzt in der warmen Jahreszeit will Frau natürlich auch mehr Bein zeigen. Manchmal auch mit schönen Schuhen und besonders hohen Absätzen. High Heels eben. Allerdings bergen hohe Absätze auch Gefahren für Venen und schöne Beine, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Deshalb sollten Frauen, die hohe Absätze tragen, ihre belasteten Venen stärken, um der Entwicklung von Krampfadern entgegen wirken zu können. Die Natur bietet aus ihrem breiten Spektrum an sekundären Pflanzenstoffen Möglichkeiten, die Venen zu stärken. Mikronisierte BioFlavonoide aus der Zitrone wie in VasoVitum Tabletten gehören dazu. Weiterlesen

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Kartoffeln und Bluthochdruck

FoschungsTickerJetzt sind die Kartoffeln dran, könnte man meinen. Jedenfalls ist kürzlich eine Studie publiziert worden, die einen höheren Blutdruck mit dem Konsum von Kartoffeln korreliert.  Zunächst muss festgehalten werden, dass sich hinter der Publikation eine Metaanalyse aus drei epidemiologischen Studien verbirgt. Damit ist schon mal klar, dass die Ergebnisse der Analyse, egal welcher Ausprägung sie auch sein mögen, nur Korrelationen, nicht jedoch Ursächlichkeiten ausdrücken. Kommt noch hinzu, dass die Ergebnisse der drei Einzelstudien durchaus unterschiedlich hinsichtlich der Blutdruckerhöhung waren. Nur bei Liebhabern von Pommes frites waren die Korrelationen eindeutig. Wer viel Pommes verspeist hat gute Chancen seinen Blutdruck signifikant um etwa 15-20% zu erhöhen. Nur die entscheidende Frage, ob dieser Effekt auf die Kartoffeln als solches zurückzuführen ist oder doch eher auf das viele Salz auf den Pommes oder vielleicht sogar auf das Fritteusen Fett bleibt unklar.
Fazit: Es ist unklar, ob der Verzehr von Kartoffeln für erhöhte Blutdruckwerte verantwortlich ist. Lediglich bei Pommes sollten Menschen die zu erhöhtem Blutdruck neigen vorsichtig sein.
Quelle: Borgi L et al. BMJ 2016; 353 doi: http://dx.doi.org/10.1136/bmj.i2351 (Published 17 May 2016)

 

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Die nützlichen Mitbewohner im Darm wollen gepflegt werden – Medizinische Hefe hilft dabei

Der Darm ist ein Lebensraum der besonderen Art. Er ist Lebensraum für eine Vielzahl von Mikroorganismen und ist damit weit mehr als nur ein schlichtes Verdauungsorgan. Die Darmflora ist ein komplexes ökologisches System, das in vielfältigen wechselseitigen Beziehungen zu ihrem Wirt, dem Menschen steht. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Zustand und Zusammensetzung der Darmflora unser Wohlbefinden, die Gesundheit und sogar das Immunsystem beeinflussen können. Schon leichte Verschiebungen in ihrer Zusammensetzung können zu spürbaren Veränderungen im physiologischen Gleichgewicht zwischen Darmbewohnern und dem Menschen als ihrem Gastgeber führen. Dies ist auch logisch, wenn man bedenkt, dass diese Mikroorganismen uns bei der Verdauung helfen, Vitamine und Botenstoffe produzieren und ganz allgemein das Immunsystem stabilisieren. Für Gesundheit und Wohlbefinden ist es daher von großer Bedeutung, die physiologische Darmflora zu schonen und zu pflegen. Hierbei kann die medizinische Hefe Saccharomyces boulardii Hilfestellung leisten. Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist sie in der Lage, Verschiebungen in der Darmflora zu korrigieren. Weiterlesen

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Getrübte Urlaubsfreuden müssen nicht sein – Ohne Vorbeugung kann Reisedurchfall zum Problem werden

Navitum-Bildvorlage-Montezuma keine Chance gebenJetzt ist die Hauptreisezeit des Jahres. Millionen machen sich auf den Weg, um die schönsten Wochen des Jahres zu genießen. Leider klappt das nicht immer. Die häufigste Ursache getrübter Urlaubsfreuden ist der Reisedurchfall, der auch als „Montezuma’s Rache“ bekannt ist. Je nach Reiseland wird die Durchfallgefahr zu einem ernsthaften Risiko. In einigen Ländern kann jeder 2. Tourist von Durchfall betroffen sein. Zu solchen unangenehmen Durchfallerkrankungen kann es grundsätzlich in allen südlichen Ländern kommen, einschließlich der europäischen Anrainerstaaten des Mittelmeeres. Sie sind nicht begrenzt auf tropische Länder oder gar nur Mexiko, wie der an den alten Azteken Fürsten angelehnte Name „Montezuma’s Rache“ glauben machen könnte. Weiterlesen

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Mit Ballaststoffen Brustkrebsrisiko senken – Obst und Gemüse in jungen Jahren machen es möglich

FoschungsTickerBrustkrebs ist der häufigste Krebs bei Frauen. Wer das Risiko an Brustkrebs zu erkranken senken möchte, sollte sich gesund ernähren. Diese Erkenntnis ist nicht neu und wurde kürzlich von amerikanischen Forschern eindrucksvoll bestätigt. Sie analysierten die Daten von mehr als 40.000 Frauen, die an einer großen beobachtenden Studie teilnehmen. Danach war der Verzehr von Ballaststoffen in jungen Jahren, vor allem als Obst und Gemüse, klar korreliert mit einem reduzierten Risiko später an Brustkrebs zu erkranken. Je mehr Ballaststoffe als Heranwachsende oder junge Frau verzehrt wurden, umso geringer das Brustkrebsrisiko. Maximal konnte das Erkrankungsrisiko um fast 20% reduziert werden. Auch zeigte sich eine klare Entwicklungsabhängigkeit. Je früher mit der gesunden Ernährung begonnen wurde, umso besser.
Fazit: Der Verzehr von 25g Ballaststoffen aus Obst und Gemüse, auch in Form von Müsli senkt das Brustkrebsrisiko bei Frauen erheblich.
Quelle: Farwid M.S. et al. Pediatrics March 2016, VOLUME 137 / ISSUE 3

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Sommersonne lässt Haut altern – Rein pflanzliche Omega-3-Fettsäure bremst Alterungsprozesse der Haut

island vacationJetzt im Sommer zieht es viele in die Sonne. Doch übertreiben sollte man nicht. Denn bei intensiven Sonnenanbetern fällt es besonders auf. Sie mögen zwar schön gebräunt sein, ihrer Haut haben sie damit aber keinen Gefallen getan. Sie altert einfach viel schneller. Deutlich zu sehen an Pigmentflecken, feinen Äderchen, Falten und Keratose.  Was ist also zu tun. Natürlich nicht übermäßig in der Sonne liegen. Aber auch die Ernährung kann eine Rolle spielen. Forscher haben die letzten Jahre herausgefunden, dass die rein pflanzliche Omega-3-Fettsäure ALA die Hautalterung bremsen kann und für eine gesunde straffe Haut mitverantwortlich ist. Weiterlesen

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Durchfälle mit Probiotika vorbeugen und behandeln – Das macht Sinn und ist biologisch hilfreich

Fast jeder leidet im Jahr sporadisch an mehr oder weniger ausgeprägten Durchfällen. Nicht alle davon müssen behandelt werden, viele sind harmlos und vergehen von selbst. Aber eben nicht alle. Ursächlich kommen in den meisten Fällen eine gestörte Darmflora und/oder ein Darminfekt in Frage. Darminfekte sind auch bei uns gar nicht so selten, wie man geneigt ist zu denken. Jährlich kommt es nach Schätzungen von Fachleuten in Deutschland zu rund 40 Millionen Durchfallerkrankungen, die die Gesundheit der Betroffenen stark beeinträchtigen können. Die meisten davon sind durch Darminfekte unterschiedlichster Herkunft verursacht und treten plötzlich mit Übelkeit, Fieber und Durchfall auf. Was kann man tun, um wirksam Durchfälle samt ihrer Ursachen zu beseitigen und die Gesundheit wieder herzustellen? Bestimmte Probiotika, speziell die medizinische Hefe Saccharomyces boulardii haben in der Vorbeugung und Behandlung von Durchfällen eine herausragende Stellung. Weiterlesen

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Ja, sauber soll es sein – nein, steril muss es nicht sein

FoschungsTickerSo langsam verstehen wir die Zusammenhänge, welche potentiellen Folgen der übertriebene Einsatz von Desinfektionsmitteln und entsprechenden Reinigern in unserem privaten Umfeld hat. So wichtig und nutzbringend diese Mittel in Klinik, Arztpraxen und Pflegeeinrichtung sind, so unnützt und sogar schädlich können sie im privaten Umfeld sein. Wieso das? Die Antwort liegt in unserer Darmflora und unseren Immunsystem. Aktuelle Forschungen zeigen, dass solche Mittel die Zusammensetzung unserer Darmflora beeinflussen können und für die Selektion resistenter Bakterien verantwortlich sind. Können direkt Krankheiten verursachen und sind dann häufig mit gängigen Antibiotika nicht mehr behandelbar. Im Falle der Darmflora ist der Zusammenhang komplexer. Die natürliche Darmflora hat vielfältige Aufgaben. So ist sie auch für das Funktionieren unseres Immunsystems mit zuständig. Geht es der Darmflora gut, geht es dem Immunsystem auch gut. Ist die Darmflora gestört, geht es dem Immunsystem schlecht. Hier kommen Desinfektionsmittel gleich dreifach ins Spiel. Zum einen werden solche Mittel über die Haut und Schleimhäute aufgenommen. Sie können also direkt die Darmflora schädigen. Zum anderen nimmt eine mit Desinfektionsmitteln erzeugt keimfreie Umgebung dem Immunsystem die bakteriellen „Sparringspartner“ die es braucht, um immer auf dem neusten Stand zu sein. Und last but not least erzeugt es resistente Bakterien, die dann weder durch Antibiotika noch durch das Immunsystem zu bekämpfen ist.
Fazit: Im Privathaushalt sollte unsere Umgebung sauber sein. Das heißt aber nicht steril, also frei von Bakterien. Eine durch Desinfektionsmittel erzeugte sterile Umgebung kann sich negativ auf die Darmflora und das Immunsystem auswirken.

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